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Die erste Befragung wurde im Oktober 2002 begonnen. Wir haben über 50
ExpertInnen aus unterschiedlichen Feldern dazu befragt, welche
gesellschaftlichen und sozialpolitischen Entwicklungen in den nächsten Jahren
für die Situation der Jugendwohlfahrt relevant werden und wie sich Aufgaben und
Angebote der Jugendwohlfahrt verändern.
Ausgehend von den Ergebnissen der ersten Befragung wurde ein zweiter Fragebogen entwickelt, der Mitte Juni 2003 ausgeschickt wurde. Der Kreis der angesprochenen ExpertInnen wurde im Schneeballsystem erweitert. Kontaktiert wurden bei dieser Befragung insgesamt 70 Fachleute aus ganz Österreich.
Die dritte Befragung wurde im Sommer 2004 durchgeführt. Der Kreis der ExpertInnen konnte wiederum erweitert werden. 91 Fachleute wurden für diese Befragung kontaktiert.
Anfang Juli 2005 wurde die vierte Befragung gestartet. Im Mittelpunkt dieser - wieder stärker qualitativ orientierten - Befragung stand das Thema "Finanzierung". Von insgesamt 102 eingeladenen ExpertInnen haben 51 den Fragebogen beantwortet.
Die fünfte Befragung widmete sich strukturellen Bedingungen der Jugendwohlfahrt und wurde im Sommer 2006 durchgeführt.
2007 wurde eine Erweiterung der Themen für die Befragungen beschlossen. In Zukunft sollen auch aktuelle Studien, Vorhaben, Projekte etc. aufgegriffen und Einschätzungen der ExpertInnen dazu eingeholt werden. Bei der Befragung 2007 wurden die eben veröffentlichten Ergebnisse des europaweiten Projektes Quality4Children zur Entwicklung von Standards zur Fremdunterbringung von Kindern und jungen Erwachsenen in den Mittelpunkt gestellt.
Der Kreis der Befragten wurde dabei erweitert. Neben den bisherigen ExpertInnen wurden auch alle Jugendämter in Österreich per Mail eingeladen, den Fragebogen auszufüllen.
Die Befragung 2008 beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit Themen, die im Kontext der aktuellen Diskussionen um eine grundlegende Neuordnung des Jugendwohlfahrtsgesetzes aufgetaucht sind. Im Fokus standen die Themenbereiche Kinderschutz, Prävention, Verwaltungspraxis, Gestaltung von Übergängen, Professionalisierung sowie die Frage der Kompetenzenverteilung zwischen Bund und Ländern.
Auch bei dieser Befragung wurden alle JugendamtsleiterInnen eingeladen, sich zu beteiligen.
Die Befragung 2009 wird eine Gruppe von KlientInnen in den Blick nehmen, die in Diskussionen immer wieder als Problemgruppe angesprochen wurde: die 10- bis 14-Jährigen.
Die Berichte zu den bisher durchgeführten Befragungen finden Sie im Archiv.
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